UNTERNEHMENSNEWS

Allgemeines Wissen über die Sterilisation chirurgischer Instrumente

2024-09-06

Im Alltag stellt jede Sterilisationsmethode unterschiedliche Anforderungen an die Verpackung von Medizinprodukten. Beispielsweise könnte die Sterilisation medizinischer Geräte mit langen Lumen mit Ethylenoxid eine Herausforderung darstellen, da es die inneren Bereiche nur schwer erreichen kann, was möglicherweise die Wirksamkeit der Sterilisation beeinträchtigt. Einige Geräte mit empfindlichen elektronischen Komponenten können durch Gammastrahlung oder Elektronenstrahlsterilisation beeinträchtigt werden. Daher könnte die Verwendung der falschen Sterilisationsmethode Ihre medizinischen Instrumente beschädigen.

 

Definition von Sterilisation:

Sterilisation ist der Prozess, bei dem ein Produkt frei von allen Arten lebensfähiger Mikroorganismen gemacht wird. Sterilisationsmethoden beziehen sich auf Techniken, die alle mikrobiellen vegetativen Formen und Sporen abtöten oder entfernen. Für Produkte wie Stents, endovaskuläre Katheter, chirurgisches Nahtmaterial, Kontaktlinsen oder Einweg-Infusionsgeräte, die in direkten oder indirekten Kontakt mit menschlichem Blut oder Körperflüssigkeiten kommen, gelten strenge Anforderungen an die Sterilitätsprüfung. Ziel ist es, mikrobielle Kontaminationen zu beseitigen und Produktmikroorganismen während der Produktion abzutöten.

Zu den Mikroorganismen gehören Bakterien, Pilze und Viren. Unterschiedliche Arten von Mikroorganismen erfordern unterschiedliche Sterilisationsmethoden und haben unterschiedliche Sterilisationseffekte.

 

Gängige Sterilisationsmethoden:

1. Trockenhitzesterilisation:

Legen Sie Gegenstände in einen Trockenhitzesterilisator und verwenden Sie trockene Heißluft, um Mikroorganismen abzutöten oder pyrogene Substanzen zu beseitigen.

Geeignet für: Glaswaren, Metallinstrumente und Gegenstände, die hohen Temperaturen standhalten, aber für die Sterilisation mit feuchter Hitze ungeeignet sind.

Bedingungen: Im Allgemeinen (160 – 170 ° C) × 120 Min., (170 – 180 ° C) × 60 Min. oder 250 ° C × 45 Min. Stellen Sie eine angemessene Belastung sicher, um Wirksamkeit und Gleichmäßigkeit aufrechtzuerhalten.

Biologischer Indikator: Sporen von Bacillus atrophaeus.

 

2.Sterilisation mit feuchter Hitze:

Legen Sie Gegenstände in einen Sterilisator (Autoklaven) und verwenden Sie gesättigten Hochdruckdampf, um Proteine und Nukleinsäuren zu denaturieren und so Mikroorganismen abzutöten.

Geeignet für: Puffer, saubere Kleidung, Glaswaren, infektiöse Abfälle und andere Gegenstände, die sich bei hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit nicht verändern oder beschädigt werden.

Bedingungen: Typischerweise 121 ° C × 15 Min. oder 121 ° C × 30 Min. Stellen Sie eine angemessene Belastung sicher, um Wirksamkeit und Gleichmäßigkeit aufrechtzuerhalten.

Biologischer Indikator: Sporen von Bacillus stearothermophilus.

3.Gassterilisation:

Verwendet chemische Desinfektionsgase, um Mikroorganismen abzutöten. Dazu gehören Ozondesinfektion und Ethylenoxidsterilisation.

Ozonsterilisation: Ozon hat starke desinfizierende Eigenschaften. Es zerfällt in Sauerstoff und einzelne Sauerstoffmoleküle, die eine starke oxidative Wirkung auf Bakterien haben.

Ethylenoxid-Sterilisation: Verwendet Ethylenoxidgas zur Sterilisation. Es handelt sich um eine traditionelle Methode, die für hitzeempfindliche medizinische Instrumente und Geräte verwendet wird. Zu den Schlüsselfaktoren, die die Wirksamkeit beeinflussen, gehören Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Gaskonzentration und Einwirkzeit.

 

4.Strahlensterilisation:

Ionisierende Strahlung: Verwendet Röntgen- oder Gammastrahlen zur Sterilisation. Die tödliche Wirkung beruht auf biochemischen Veränderungen in den Zellen.

Elektromagnetische Strahlung: Umfasst UV-Licht (190 – 350 nm), Infrarotlicht (0,77 – 1000 μ m) und Mikrowellen (1 – 1000 mm).

UV-Sterilisation: UV-Licht inaktiviert Mikroorganismen durch Schädigung ihrer DNA und RNA, wenn es einer Dosis von über 3600 – 65000 µ W/cm ² ausgesetzt wird.

5.Filtration Sterilisation:

Entfernt Mikroorganismen physikalisch aus Medien. Für Luft oder Flüssigkeit werden unterschiedliche Filter verwendet.

Filterporengrößen: 25 – 100 nm für Viren; 0,22 – 0,45 µ m für Bakterien.